
Die Okeler legten einen Blitzstart hin und gingen bereits nach 12 (!) Sekunden in Führung: Ricos Diago legte Celvin per Kopf ab auf Eli, der mit einem trockenen Abschluss ins lange Eck traf: 0:1. Davon völlig unbeeindruckt setzten die Gastgeber Okel früh unter Druck und kamen nach einigen Halbchancen zum 1:1-Ausgleich (10.). Danach flachte die Partie bei bestem Wetter etwas ab. Mitte der ersten Halbzeit hatten die Okeler zwei gefährliche Kontersituationen, beide Male hielt der Keeper im 1 vs 1 gegen Lukas (21. und 23.). Dann wurde es auf der anderen Seite zweimal gefährlich: Luke fischte einen Schuss aus 15 Metern
(24.), und bei der anschließenden Ecke kam ein Eydelstedter frei zum Kopfball, setzte diesen aber knapp am Pfosten vorbei (25.). Es ging schon Richtung Halbzeit, als beide Teams, für die es jeweils noch maximal einen Platz in der Tabelle nach oben gehen konnte, noch je eine Möglichkeit hatten. Für Okel zog Rico einen 23-Meter-Freistoß knapp über den Querbalken (38.). Auf der anderen Seite gingen die Gastgeber nach Zuspiel von außen und Abschluss aus kurzer Distanz mit 2:1 in Front (45.+2). Die Pausenführung war bei 13:6 Schüssen pro Eydelstedt nicht mal unverdient trotz der zwei Okeler Großchancen unterwegs.
Auch nach dem Seitenwechsel war zunächst „Jura“ am Drücker: Ein Freistoß sauste am Tor vorbei (47.), ein Treffer wurde wegen einer Abseitsstellung aberkannt (52.), und nach einem Konter ging der Abschluss zwar letztlich deutlich vorbei, es war aber eine Riesenchance aufs 3:1 (55.). Zwei Minuten später erspielten sich die Okeler eine gute Möglichkeit: Eisi schickte Celvin über rechts, dessen flache Hereingabe drückte der mit aufgerückte Keno am zweiten Pfosten über die Linie: 2:2. Das Momentum war jetzt voll bei Okel:
Nach einer Freistoßflanke von Kevin legte Celvin per Kopfball quer auf Keno, der zum 2:3 traf (62.). Die Partie binnen fünf Minuten wieder gedreht. Nach
72 Spielminuten wurde der eingewechselte Yanneck auf die Reise geschickt und kurz vor dem Strafraum gefoult. Da der Verteidiger letzter Mann war, gab es folgerichtig für Notbremse die Rote Karte. Den anschließenden Freistoß von Rico lenkte der Torwart mit einer Faust zur Ecke (74.). Die Okeler drängten nun auf die Entscheidung: Bennys Flanke nahm Eli ab, der Keeper parierte zunächst, aber Keno war zur Stelle und erzielte seinen dritten Treffer: 2:4 (81.). Einen lupenreinen Hattrick vom Linksverteidiger sieht man auch nur sehr selten! In der Schlussphase hatte Celvin noch gute Abschlüsse (85. und 89.). Eydelstedt kam in Unterzahl nach einer Freistoßflanke von rechts sogar noch auf 3:4 heran (90.). Am Sieger des Spiels änderte das aber nichts mehr. Aufgrund einer klaren Leistungssteigerung im zweiten Durchgang verdienten sich die Okeler den nachsten Dreier. Weiter geht es dann schon am Dienstag in Bassum.
