Mühlenreport zum 6:5 gegen Weyhe

Paris gegen Bayern (5:4) war letzte Woche. Freitagabend trafen die beiden besten Offensiven der Kreisliga aufeinander und boten den zahlreichen Zuschauern ein absolutes Spektakel. Die Gastgeber hatten die ersten Chancen (3. und 7.). Auf der anderen Seite schickte Rico Philip auf die Reise, der im 1 gegen 1 den Torwart nicht überwinden konnte, aber der Abpraller landete bei Lukas und Okels Torjäger traf zum 0:1 (10.). Weyhe zeigte sich davon unbeeindruckt und glich zwei Minuten später nach einer Ecke aus: 1:1 (12.). Die Partie wurde von beiden Teams intensiv geführt, jede Grätsche, jeder gewonnene Einwurf wurde gefeiert wie in anderen Spielen ein Tor. Chancen auf den nächsten Treffer gab es auf beiden Seiten: Schüsse von Weyhe verfehlten das Okeler Tor (16., 18. und 33.). Lukas (19.), Keno (22.) und Toko (27.) hatten Abschlüsse für Okel. Dann hebelten Philip und Lukas die Abwehr mit einem einfachen Doppelpass aus, Philips flache Hereingabe stocherte Celvin am zweiten Pfosten ins Netz: 1:2 (35.). Drei Minuten später gelang Weyhe fast wieder der Ausgleich, aber Christian war auf dem Posten und konnte den Kopfball aus 6 Metern abwehren (38.). Die letzte Chance in der ersten Halbzeit hatte Toko, aber sein Schuss wurde zur Ecke geblockt (45.). Mit 1:2 bei 10:8 Schüssen ging es in die Pause.

Die Okeler kamen zunächst gut aus der Halbzeit: Lukas per Kopf (47.) sowie Toko und Kevin (49.) hatten Möglichkeiten. Dann unterlief den Okelern ein folgenschwerer Ballverlust im Spielaufbau, den Weyhe sofort mit dem 2:2-Ausgleich bestrafte (51.). Nach einer Stunde nahm die Partie dann noch mehr Fahrt auf: Zunächst hatte Philip nach Zuspiel von Eli die Chance, Okel wieder in Führung zu bringen (60.). Im direkten Gegenzug traf aber Weyhe zum 3:2 (61.). Wiederum nur eine Minute später erzielte Eli mit einem präzisen Fernschuss das 3:3. Weyhe wurde immer stärker und ging nach 67 Minuten erneut in Führung: 4:3. Drei Minuten später passierte der Aufreger des Spiels, als der Weyher Torwart gegen den anstürmenden Lukas den Ball außerhalb des Strafraums mit der Hand klärte, leider gab es weder Freistoß noch die Rote Karte. In den nächsten Minuten wurden die Okeler zwei Mal ausgekontert und Weyhe schraubte den Spielstand nach oben: 5:3 (72.) und 6:3 (75.). Trotz der vermeintlich aussichtslosen Lage gaben sich die Grüngelben nicht auf und erspielten sich Chancen: erst Celvin und dann Philip (77.). Die Okeler lösten auf und spielten Alles oder Nichts mit Erfolg: Lukas verkürzte auf 6:4 (83.), dann traf sein Bruder Yanneck nach Rico-Flanke zum 6:5 (90.+4). Es gab sogar noch eine Riesenchance zum 6:6 (90.+6). Aber der Ausgleich fiel trotz des furiosen Schlussspurts nicht mehr.