
Beim Kreisliga-Heimspiel am Mittwochabend sorgten viele Okeler Ecken in den ersten Minuten immer wieder für Gefahr. Elis Hereingabe kam scharf zum Tor, wo sich Lukas hochschraubte und zur frühen Führung einnickte: 1:0 (2.). Zwei Minuten später war es Piet, der nach Kevin-Ecke nur den Pfosten traf. Nach einer Viertelstunde tauchten die Gäste einmal gefährlich vorne auf, der Abschluss aus stark abseitsverdächtiger Position ging aber deutlich am Kasten vorbei (15.) Abgesehen von der Szene ließ die Okeler Abwehr in der ersten Hälfte wenig zu Auf der anderen Seite verpasste Philip das mögliche 2:0, ein Querschläger der Barenburger Abwehr fiel ihm auf den Fuß, der Schuss strich dann aber am langen Pfosten vorbei (16.). Recht viele Torchancen gab es nicht, dafür aber meist sehr gute: Toko bediente rechts im Strafraum Eli, der mit einem überlegten Abschluss ins kurze Eck das 2:0 erzielte (25.). Nachdem Piet schon einige gefährliche Pässe in die Schnittstelle gespielt hatte, aus denen keine Abschlüsse entstanden waren, fand er den eingewechselten Benny, der per Volley abzog, aber das Tor knapp verfehlte (33.). Auch der letzte Schuss der ersten Halbzeit gehörte Okel, Eli probierte es von halblinks (40.). Mit 2:0 bei 9:1 Schüssen ging es wenig später in die Pause.
Nach der Halbzeit bewegte sich das Geschehen zunächst hauptsächlich zwischen den beiden Strafräumen. Beide Teams waren durchaus bemüht, standen aber viel zu oft im Abseits. Nach einer Stunde gab es dann plötzlich Chancen im Minutentakt. Für Okel hatten Eli per Lupfer und Lukas von der Strafraumkante Möglichkeiten, aber beide parierte der Keeper (60.). Auf der anderen Seite verhinderte Luke mit einem starken Reflex den Anschlusstreffer (61.). In der nächsten Szene rettete zum zweiten Mal das Aluminium für Barenburg: Eine als Flanke gedachte Hereingabe von Benny titschte auf die Latte (64.). Nach 73 Minuten erzielte Lukas das 3:0, was aber wegen vermeintlichen Foulspiels aberkannt wurde, eine
Fehlentscheidung, die glücklicherweise keine Auswirkungen auf das
Endergebnis hatte. Denn bereits drei Minuten später zappelte die Kugel wieder im Netz: Eisis 25-Meter-Hammer ließ der Keeper nach vorne abklatschen, Benny reagierte am schnellsten und staubte ab: 3:0 (76.). Damit war die Partie endgültig entschieden. Kurz vor Ende erzielte Rico mit einem gefühlvollen Lupfer über den Torwart hinweg den 4:0-Endstand (87.). Durch den ungefährdeten Heimsieg wahrten die Okeler die Chance, aus eigener Kraft noch Dritter zu werden.
